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Kontakt:
Forum am Dom
Domhof 12
49074 Osnabrück
Telefon: 0541/318-280
E-Mail:

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags
von 10 bis 18 Uhr

Termine | Programm

Fotonachweis fotolia_jamrooferpix

Save the date | Fr 22.09.

Aktuell | Ausstellung

Menschen im Blick | 05.05. - 21.05.

Die Russlandhilfe "Eine Kuh für Marx"der Caritas Osnabrück unterstützt seit 19 Jahren die Arbeit der Caritas in Russland. Schwerpunkte sind das Wolga-Bistum, Sankt Petersburg, Kaliningrad und Sibirien. Unsere Partner konnten den Moskauer Fotografen Dmitry Markov gewinnen, um Menschen in den Blick zu nehmen, um die sich die Caritas in Russland besonders kümmert. Herausgekommen sind eindrucksvolle Fotos von Menschen unterschiedlichen Alters, in denen auch deren Lebensumstände in besonderer Weise eingefangen wurden. Wir freuen uns, bei der Eröffnung der Ausstellung sowohl Dmitry Markov als auch unsere russischen Kolleginnen, die Caritasdirektorinnen von Novosibirsk, Omsk und Wolgograd begrüßen zu können.

Veranstalter: Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V.



Foto: HEIMATSUCHER e.V.

Ausstellung 15.03. - 09.04.17

Jahrzehntelang haben Holocaust-Überlebende Schulklassen besucht. Damit sie nicht verstummen, erzählen die HEIMATSUCHER ihre Geschichten über das Leben vor, während und nach dem Holocaust weiter. So werden Schüler und Schülerinnen zu Experten und schließlich selbst zu Zweitzeugen. HEIMATSUCHER e.V. ist das Zweitzeugenprojekt in der deutschen Erinnerungskultur und Bildungslandschaft.
Die Ausstellung der Heimatsucher erzählt Geschichten der Schoah durch Zeitzeugenportraits, die der abstrakten Geschichte ein Gesicht geben. Über Identifikation und Mitgefühl wird diese persönlich bedeutsam: Die Lebensgeschichten beginnen in einer normalen Kindheit und Jugend. Der Auftrag des Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel „selbst Zeuge zu werden“ ist die Motivation der HEIMATSUCHER: Nicht wegsehen, sondern erinnern und bewahren. Zuhören und das Gesagte weitertragen, um nicht zu vergessen. Werde auch du Zeuge!

Angebote der Ausstellung: Zweitzeugengespräch für Schulklassen | Öffentliche Führungen | Gruppenführungen | Zeitzeugenabend mit Film und Podiumsdiskussion

Gefördert durch die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung

Programm | download

Angebot für Schulklassen

Zweitzeugengespräch: In Schulklassenführungen (altersgerecht ab der 4. Klasse) wird über die Geschichten der Ausstellung sowie unsere Verantwortung im Heute diskutiert. Briefe an die Überlebenden machen deutlich, welche Gefühle und Gedanken das Gehörte angestoßen hat.
90 min | kostenfrei | Anmeldung für Schulklassen: 0541 318-282

Ausstellungseröffnung

Di 21.03.2017 | 19:30 Uhr
Forum am Dom
Mit: Generalvikar Theo Paul
Katharina Spirawski, HEIMATSUCHER
Band HI! SPENCER

Zweitzeugenabend mit Film und Podiumsdiskussion

Mi 05.04.17 | 19:30 Uhr | Forum am Dom

Öffentliche Führungen

Fr 24.03. | 18:00 Uhr
Di 04.04. | 19:30 Uhr
3 € pro Person

Gruppenführungen / Zweitzeugengespräch

für Studierende, Verbände, Gemeinden, Vereine.
40 € pro Gruppe

Rassismus ist ein aktuelles Problem in unserer Gesellschaft. Die Heimatsucher wollen mit ihrer Ausstellung gezielt junge Menschen gegen Rassismus stärken und sie zu aktiven Zweitzeugen machen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Hannah, Rolf, Siegmund und viele weitere Überlebende der Schoah kennenzulernen. Wie geht es ihnen heute? Was haben sie erlebt? Was gibt ihnen Kraft und Zuversicht? Die Geschichten der Zeitzeugen zeigen eindrücklich, dass sich der Einsatz gegen rassistische Ideologien lohnt.

Kooperationspartner: Bistum Osnabrück, HEIMATSUCHER e.V., Jugendbildungsstätte Haus Maria Frieden, Arbeitsstelle Freiwilligendienste, CAJ, Forum am Dom

HEIMATSUCHER e.V. | www.heimatsucher.eu

Info und Anmeldung: 0541 318-280



Foto: Jugendhaus Düsseldorf

JESUS ART | 01.03. - 12.03.17
Künstlerische Gestaltung: Mika Springwald

Die Ausstellung „JESUS ART“ entstand im Rahmen eines Kunstprojektes mit Jugendlichen. Die künstlerische Umsetzung wurde von Mika Springwald in Graffiti-Kunst und Stencil Art gefertigt. Stencil Art steht als Street Art für die Unterbrechung des Alltäglichen und greift mit ihrer Platzierung, ihrer Gestalt, ihrem Inhalt Objekte, andere Inhalte oder Botschaften aus ihrem bisherigen oder eigentlichen Kontext heraus, verfremdet, pointiert und intensiviert sie. So werden sie zur Kunst, die von Jesus erzählt. Diese Bilder, die zugleich den Ökumenischen Jugendkreuzweg 2017 bilden, sind zu sehen vom 1. – 12. März 2017 im Forum am Dom.

Jugendkreuzweg online


Gezeichnetes Leben

Gezeichnetes Leben
Ausstellung

26.10. - 23.11.16

Als Bleistift- und Kohlezeichnungen hat die Französin Pauline Campion eindrucksvolle Bilder von Menschen am Ende ihres Lebens geschaffen. Entstanden in einem Brüsseler Altenheim ermöglichen die Kunstwerke einen eigenen Blick auf diese Welt und zeigen einen ganz leisen Umgang mit Endlichkeit, Alter und Gebrechen.

Die Ausstellungseröffnung ist am 26. Oktober 2016, um 18:00 Uhr.
Der Theologe und Leiter des Katholischen Büros Prof. Felix Bernard und Prof. Dr. Jörg Heckenkamp, 1. Vorsitzender des Osnabrücker Hospizvereins, werden zur Ausstellung sprechen.

www.osnabruecker-hospiz.de


7 Tage | Eva Dankenbring
Ausstellungsprojekt

15.10. - 21.10.16

Das Ausstellungsprojekt "7 Tage" thematisiert auf mehreren Ebenen den Begriff der Schöpfung. Mit alltäglichen Werkzeugen wie Scheren und Nadeln greifen die Besucher in den Entstehungsprozess zweier großformatiger, textiler Arbeiten ein. Über einen Zeitraum von sieben Tagen verwandeln sich die Flächen dieser raum- und zeitbezogenen, interaktiven Ausstellung.

Die Künstlerin:
Eva Dankenbring arbeitet als freischaffende Textilkünstlerin in Osnabrück. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit unerwarteten Zugängen zum textilen Werkstoff. Wiederkehrende Aspekte ihrer Arbeit sind die Linie, Transparenz, Bewegung und Schichtung. Weitere Einblicke unter: www.eva-dankenbring.de

Eva Dankenbring ist 7 Tage in der Ausstellung anwesend.

Beitrag zu 100 TAGE, EIN THEMA: www.100tagezeit.de


Shahid Alam – Zuflucht und Hoffnung Brückenschläge zum Dialog der Religionen
Vorschau
Ausstellung
23.08. - 29.09.16

Vom 23. August bis 29. September 2016 findet im Dom St. Petrus und im Forum am Dom eine Ausstellung kalligraphischer Werke des Künstlers Shahid Alam statt. Der Kalligraph nutzt die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der arabischen Schrift, um prägnante Texte der drei großen Weltreligionen Islam, Judentum und Christentum ästhetisch ansprechend umzusetzen und den interkulturellen wie interreligiösen Austausch zu fördern. Dom und Forum wollen so zum Ort eines offenen Diskurses für einen friedvollen Umgang miteinander werden und dabei auch Flüchtlinge und Migranten zum Besuch einladen. Shahid Alam wird während der Projektdauer weitgehend anwesend sein und möchte mit den Besuchern über seine Arbeit und ihre Wirkung ins Gespräch kommen.

Shahid Alam wurde 1952 in Lahore/ Pakistan geboren und wuchs in einer Familie auf, in der über mehrere Generationen die Kunst der Kalligraphie gepflegt wurde. Im regelmäßigen Kalligraphie-Unterricht an der katholischen Schule der Franziskaner in Lahore verfeinerte er die früh erlernten Grundlagen und festigte seine besondere Wertschätzung der arabischen Schönschrift.
1973 kam Shahid Alam nach Deutschland und studierte Pädagogik, Kunst sowie Politik- und Europawissenschaften in Dortmund und Aachen. Über zwanzig Jahre war er als Lehrer an unterschiedlichen Schulen und Bildungseinrichtungen tätig. Seit 1996 arbeitet als freischaffender Künstler in Stolberg bei Aachen.
Die kulturelle und religiöse Vielfalt seiner Heimat vor dem Hintergrund der dortigen politischen und wirtschaftlichen Diskrepanzen haben das Leben und die Kunst Shahid Alams entscheidend geprägt. Aus der Spannung der Interkulturalität heraus erwuchs sein tiefgehendes Interesse an kulturpolitischen Grundfragen der Gesellschaft. In der Freiheit der europäischen Öffentlichkeit stellt er seine Kunst in den Dienst des interkulturellen und interreligiösen Dialogs und möchte durch die Ästhetik der arabischen Schriftkultur Wege des gegenseitigen Verständnisses ebnen.

Veranstalter: Diözesanmuseum Osnabrück, Seelsorgeamt

www.shahid-alam.de


Fotografie: Valérie Wagner
Fotografie: Valérie Wagner

OHNE WORTE
EIN FOTOPROJEKT VON VALÉRIE WAGNER
Ausstellung
17.02. - 21.03.16

Mit dem Projekt OHNE WORTE beteiligte sich die Hamburger Fotokünstlerin Valérie Wagner gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg an der sechsten Triennale der Photographie in Hamburg. In ihrem Fotoprojekt Ohne Worte setzt sich Valérie Wagner mit ritualisierten Gesten und Körpersprache im Gebet auseinander.
Der fotografische Fokus von Valérie Wagner liegt vor allem auf den Händen, ihren Handlungen und Haltungen. Mit Langzeitbelichtungen werden Bewegungsabläufe sichtbar gemacht. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen entstanden in einer Studiosituation, so dass den Handlungen der liturgische Kontext genommen wird. Diese visuelle und inhaltliche Freistellung ermöglicht einen neuen Blick auf Gewohntes und Tradiertes und schafft Freiraum für die Frage nach der inhaltlichen Dimension von Ritualen und deren Bedeutung für das Individuum. Gleichzeitig spiegeln die Aufnahmen eine überraschende Vielfalt und Individualität ritualisierter Gesten und Ausdrucksformen von Glauben wider.
Der Katalog mit 32 Abbildungen aus dem Fotoprojekt kann im Forum am Dom erworben werden.
www.valeriewagner.de

Valérie Wagner

Valérie Wagner hat als Stipendiatin des Studienwerks Villigst in London Fine Art studiert. Sie lebt und arbeitet seit 1992 als freie Fotografin und Künstlerin in Hamburg. Im Zentrum von Valérie Wagners künstlerischem Schaffen steht der Mensch, seine Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt. Neben zahlreichen Ausstellungen und Veröffentlichungen wurde die Künstlerin mit Stipendien und dem Kunstpreis Ökologie ausgezeichnet. Werke von Valérie Wagner befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Bildagentur: plainpicture.

Fotografie: Offene Hände, aus der Serie OHNE WORTE, Valérie Wagner 2015.